Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: Juli 2026

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Norman Nerger, Kleingewerbe VereinsKern, Goldammerweg 52, 50829 Köln (nachfolgend „Anbieter"), und seinen Kunden über die Nutzung der Software-Plattform VereinsKern, bestehend aus der Web-Anwendung app.vereinskern.de und der Mitglieder-Anwendung mitglieder.vereinskern.de.

(2) Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB sowie rechtsfähigen und nicht rechtsfähigen Vereinen, die die Plattform zu Zwecken ihrer Vereinstätigkeit nutzen. Der Anbieter schließt Verträge nicht mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB.

§ 2 Vertragsgegenstand

Der Anbieter stellt eine cloudbasierte Vereinsverwaltungssoftware zur Verfügung, bestehend aus einer Web-Anwendung für Administratoren und Trainer sowie einer mobilen Anwendung für Vereinsmitglieder. Der Funktionsumfang richtet sich nach dem jeweils gewählten Tarif gemäß der aktuellen Preisübersicht auf der Website.

§ 3 Vertragsschluss und Einbeziehung der AGB

(1) Der Vertrag kommt durch die Registrierung des Kunden über die Plattform und die Bestätigung durch den Anbieter zustande. Ein Anspruch auf Vertragsschluss besteht nicht.

(2) Der Kunde erkennt diese AGB durch aktives Setzen eines Häkchens im Registrierungsprozess an. Ohne diese Bestätigung ist eine Registrierung nicht möglich.

§ 4 Preise und Zahlung

Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses ausgewiesenen Preise. Die Abrechnung erfolgt monatlich oder jährlich im Voraus. Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit diese anfällt.

§ 5 Laufzeit und Kündigung

Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Ende des Abrechnungszeitraums gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund, insbesondere bei Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen trotz Mahnung, bleibt unberührt.

§ 6 Verfügbarkeit und Wartung

Der Anbieter bemüht sich um eine Verfügbarkeit der Plattform von 99 % im Jahresmittel. Wartungsfenster werden, soweit planbar, mit angemessenem Vorlauf angekündigt.

§ 7 Pflichten des Kunden

Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten geheim zu halten und Dritten nicht zugänglich zu machen, bei der Nutzung der Plattform geltendes Recht — insbesondere Datenschutzrecht gegenüber seinen Mitgliedern — einzuhalten, und dem Anbieter unverzüglich mitzuteilen, wenn er von einem Missbrauch seines Zugangs Kenntnis erlangt.

§ 8 Datenverarbeitung und Auftragsverarbeitung

Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten von Vereinsmitgliedern verarbeitet, schließen die Parteien einen gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO ab, der Bestandteil dieses Vertragsverhältnisses wird und dessen Regelungen im Konfliktfall vorrangig gelten.

§ 9 Rechte an Inhalten und Daten

(1) Der Anbieter räumt dem Kunden ein einfaches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung der Plattform im vertraglich vereinbarten Umfang ein.

(2) Die vom Kunden in die Plattform eingegebenen Daten, insbesondere Mitgliederdaten, verbleiben im Eigentum des Kunden bzw. der betroffenen Vereinsmitglieder. Der Kunde kann seine Daten jederzeit über die Exportfunktion der Plattform herunterladen.

(3) Bei Vertragsende erhält der Kunde eine Frist von 30 Tagen, um seine Daten zu exportieren, bevor diese endgültig gelöscht werden, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

§ 10 Gewährleistung

Der Anbieter behebt Mängel der Software, die die vertragsgemäße Nutzung erheblich beeinträchtigen, innerhalb einer angemessenen Frist nach Meldung durch den Kunden.

§ 11 Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet er nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

§ 12 Änderung dieser AGB

Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn dies zur Anpassung an geänderte Rechtslage, technische Gegebenheiten oder aus sonstigen sachlichen Gründen erforderlich ist. Änderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die geänderten AGB als angenommen; der Anbieter weist in der Änderungsmitteilung gesondert auf diese Folge hin.

§ 13 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.